Prof. Dr. Richard Weindruch
 
Fachbereich: Ernährungswissenschaften und Altersforschung
Institution: University of Wisconsin, Madison
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Vita:
Richard Weindruch ist Professor für Geriatrie und Gerontologie an der medizinischen Fakultät der Universität Wisconsin. Er forscht am Klinischen Zentrum des VA Krankenhauses in Madison. Nach Erhalt eines Bachelor und Master Degree of Science an der Universität von Illinois (Urbana), promovierte Weinbruch1978 in Experimenteller Pathologie an der Universität von Kalifornien, Los Angeles, unter Leitung von Dr. Roy L. Walford. Mehr als zehn Jahre beschäftigte sich Weindruch mit dem Themenfeld der Kalorien-Restriktion (Caloric Restriction), die bekanntermaßen den Alterungsprozess bei Versuchstieren wie Mäusen und Ratten verlangsamt. Weindruch ist Autor von zwei Büchern, über 75 Forschungsberichten, 55 Artikeln und Konferenzberichten. Für seine Forschungen erhielt Weindruch in den Jahren 1998 den Keemeir-Award von der Gerontological Society of America (GSA), 2000 den Harman Award von der American Aging Association, 2000 den Nathan Shock Award von dem National Institute on Aging und 2000 den Glenn Foundation Award von der GSA. Er ist ehemaliger Präsident der American Aging Association (1994), ehemaliger Vorsitzender der Biological Sciences Section der GSA (1996) sowie ehemaliges Mitglied und Vorsitzender des National Institutes of Health Geriatrics and Rehabilitation Medicine Study Section (1994 - 1999).
 
 
Publikationen:
Autor von mehr als 75 Forschungsberichten, 25 Untersuchungsberichten, 30 Konferenzberichten, Gutachten und mehr als 120 Abstracts.

- Weindruch R, Walford RL: The Retarding of Aging and Disease by Dietary Restriction, Charles C. Thomas, Springfield (IL), 1998

- Weindruch R, Hadley EC, Ory M: Reducing Failty and Falls in Older Persons, Charles C. Thomas Springfield (IL), 1991
 
 
Referent bei:

Die Zukunft der Medizin - Das neue Bild des Menschen
„120 Jahre!“ Kalorienrestriktion als Verjüngungskur

Wissenschaftliche Zahlen der letzten 70 Jahre zeigen, dass beschränkte Kalorienzufuhr die Lebenserwartung von Nagetieren aus dem Labor und anderen Artgenossen um 30 bis 50% erhöhen kann. Sind diese Forschungsergebnisse auf den Menschen übertragbar? Wie viel von welchen Nahrungsmitteln sollten Menschen essen?

 

 
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