Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer
 
Fachbereich: Radiologie und Mikrotherapie
Institution: Privatuniversität Witten/Herdecke
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Vita:
Prof. Dr. med. Dietrich H. W. Grönemeyer ist Arzt und Mitbegründer der Mikrotherapie.
Er wurde 1952 in Clausthal-Zellerfeld geboren und wuchs in Bochum auf. Sein jüngster Bruder Herbert Grönemeyer ist als Popmusiker und Schauspieler bekannt, der ältere Bruder Wilhelm war Künstler und Galerist.

Nach dem Studium der Sinologie und Romanistik in Bochum und Medizin in Kiel machte Grönemeyer 1978 sein Examen in Humanmedizin, 1982 promovierte er zum Dr. med. 1990 folgte die Habilitation an der Universität Witten/Herdecke.

Er leitet das "Grönemeyer Institut für MikroTherapie" in Bochum, ist Inhaber des Lehrstuhls für Radiologie und Mikrotherapie der Universität Witten/Herdecke, und hält darüber hinaus Gastprofessuren an der Harvard Medical School in Boston, der Georgetown University in Washington und der Steinbeis-Hochschule in Berlin.

Dietrich Grönemeyer gilt als der einer der innovativsten Wissenschaftler Europas. Mit seinem Institut für Radiologie und Mikrotherapie Witten/ Herdecke entwickelte er mikroinvasive Behandlungsmethoden, die in der Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Bewegungsapparates, der Blutgefäße und auch bei Krebserkrankungen angewendet werden. Dabei verbindet er diese "High-Tech"-Methoden mit naturheilkundlichen "Low-Tech"-Verfahren (Akupunktur und andere).
Die "liebevolle Medizin" bestimmt nach eigenen Angaben sein Leben.

Auszeichnungen:
Man of the Year" 2000 (USA)
"Man of the Millenium" (GB)
"World Future Award" (Hamburg, 2003)
 
 
Publikationen:
Medizin in Deutschland. Standort mit Zukunft. ABW Wissenschaftsverlag, 2001

Mensch bleiben. High-Tech und Herz. Eine liebevolle Medizin ist keine Utopie. Herder Verlag, 2003
 
 
Referent bei:

Die Zukunft der Medizin - Das neue Bild des Menschen
"Wie Hightech-Medizin und Patient zusammenwirken können"

Hightech-Medizin wird von Patienten oft als kalt und unpersönlich empfunden. Dabei kann sie, wenn sie mit sanfteren Methoden kombiniert wird, durchaus eine „Medizin mit Herz“ sein. Der Arzt hat die Aufgabe, verantwortungsvoller Mittler zwischen Hightech und Herz zu sein und die Eigenverantwortung des Patienten zu dessen Wohl in die Therapieentscheidungen mit einzubeziehen.

 

 
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