Ökooptimismus - Die Umweltbewegung hat gewonnen - und keiner hat's gemerkt
 
Dirk Maxeiner
Michael Miersch
 

Die Proteste der vergangenen Jahre haben zu sichtbaren Ergebnissen geführt: Flüsse und Seen sind sauberer geworden, der Wald lebt, Wölfe und Störche kehren zurück. Das ist aber nicht nur eine Folge des praktischen Umweltschutzes. Inzwischen ist auch die Einsicht gewachsen, dass die selbst regulierenden Mechanismen des Ökosystems Erde komplexer und stabiler sind als angenommen, und die geschädigte Natur sich auch schnell wieder erholen kann. Für den nachhaltigen Schutz der Umwelt sind Öko-Hysterie und pessimistische Schwarzmalerei wenig nützlich. Vielmehr sollten für die Problembereiche Naturschutz, Wald, Landwirtschaft, Klima und Verkehr realisierbare Zukunftsszenarien entwickelt werden, die auch in Dritte-Welt-Länder und Schwellenländer übertragbar sind.


 
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