Lernen mit Multimedia: Die neuen Technologien verändern Lernmethoden, Lernumgebungen und Zielgruppen
 
 
Dr. Tony Bates
 

Multimedia-Technologien und Internet bewirken strukturelle Veränderungen im Bereich des Lehrens und Lernens. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von "vernetztem" oder "flexiblem" Lernen. Gemeint ist damit das Phänomen, dass die neuen Informationstechnologien die herkömmlichen Lehrmethoden nicht einfach erweitern oder ergänzen, sondern zu einer Neuorganisation des Lehrens und Lernens führen. Schulen und Universitäten können sich mit ihren Lehrangeboten zum Beispiel an ganz neue Zielgruppen wenden und Berufs- und Erwachsenenbildung oder Angebote für Minderheiten anbieten. Der Einsatz der neuen Kommunikationstechnologien für die Bildung ist also keine Frage der Technik, sondern eine Frage der Zielgruppendefinition, der Lehrmethoden und der Zielsetzungen der Ausbildungsinstitute. Wer lernen und sich weiterbilden will, kann das heute über Internet zu jeder Zeit und an jedem Ort tun. Schüler lernen mit Graphiken, Animationen und Interaktion leichter und schneller. Darüber hinaus sind die neuen Technologien auch besser als herkömmliche Unterrichtsmethoden geeignet, selbständiges Denken und die Fähigkeit zur Problemlösung zu fördern, Eigenschaften, die zu den Schlüsselqualifikationen der Wissensgesellschaft gehören.


 
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